Freiheit und Funktion von Kunst

1 Gegenwart: Wie es ist – und sein könnte
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Freiheit Teil I_Auge blickt geradeaus

Teil 1: Gegenwart
Wie es ist – und sein könnte

Auf die Frage nach der Rolle der Kunst als Provokateurin und Enfant terrible in liberalen Gesellschaften antwortet Richard David Precht in seinem aktuellen Buch: „Eine solche Kunst allerdings ist kaum noch möglich. Denn wie soll sie provozieren, wenn sich immer und überall jemand verletzt fühlt?“ Auf Verletzungen künstlerischer Normen und Konventionen von Komponisten wie Haydn, Beethoven, Webern und nicht zuletzt Hanns Eisler richtet derweil Jörg Mainka Blick und Ohr.

Mitwirkende

Duell oder Duett von Jörg Mainka & Richard David Precht
Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin

Matthias Bruhn (Hochschule für Gestaltung Karlsruhe)
Vokaloktett Karlsruhe
Julika Hing Moderation
Chor der HfM Karlsruhe
Studierende der HfM Karlsruhe 

Über diese Veranstaltung

Heute, damals, morgen und im Rückblick auf die Zukunft
Ein von der HfM Karlsruhe angezettelter Disput

Nicht nur in Deutschland gehen derzeit Gewissheiten verloren, die vielen bis vor Kurzem noch selbstverständlich zu sein schienen: Dass die Demokratie die beste Staatsform sei, die Würde des Menschen unantastbar und eine Gesellschaft ohne Solidarität undenkbar wären – und nicht zuletzt: Dass die Kunst frei und keiner spezifischen Haltung und Funktion verpflichtet sein müsse. 

Verblüffenderweise scheint die Infragestellung der Freiheit und der Funktionslosigkeit der Kunst nicht zuletzt auch von Künstler*innen selbst initiiert und befürwortet zu werden. Aber warum? Wohin könnte diese Haltung führen, worin münden? Wie war das in vergangenen Zeiten? Und was könnten Menschen späterer Generationen über die Freiheit und Funktion von Kunst im Rückblick auf unsere Zukunft berichten? Ist oder war die Vorstellung von Freiheit, wie sie bis gestern noch Konsens zu sein schien, möglicherweise nur eine vorübergehende Phase, eine kurze Episode in der Geschichte der Kunst?

Diesen Fragen werden sich Studierende und Lehrende der HfM Karlsruhe, der Staatlichen Akademie der Bildenden Künste Karlsruhe, der Hochschule für Gestaltung Karlsruhe, der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe, des KIT sowie der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin stellen, indem sie
sich auf offener Bühne mit Phantasie und Argumenten begegnen, während das Publikum aufgefordert ist, sich einzumischen, mitzudiskutieren, Partei und Position zu ergreifen. Markus Hechtle

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Logos HfM Hanns Eisler Berlin, HfG Karlsruhe, INM, IMWI

Die Veranstaltung wird gefördert durch die 

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Logo Riemschneider-Stiftung
Veranstaltungsart: Gesprächskonzert · Concert and Dialogue
Fr, 8. Mai · 19:30
CampusOne · Wolfgang-Rihm-Forum

Am Schloss Gottesaue 7 · 76131 Karlsruhe