Nominierung in "Die Deutsche Bühne" für Bühne und Kostüm bei „Haus Wahnsinn“
Nominierung in der Saisonbilanz des Theatermagazins für Schauspiel, Musiktheater und Tanz "Die Deutsche Bühne" für eine Produktion der Hochschule für Musik Karlsruhe im Rahmen des RIWA-Projektes und zwar für Bühne und Kostüme von Alfonso Ibáñes, der für „Haus Wahnsinn“ zudem noch aufwändige Videos produziert hat. Haus Wahnsinn war das Herzstück des gesamten RIWA-Projekts, der große Musiktheater-Abend der Hochschule, der im Wintersemester 2025_26 stattfand: Ein speziell entwickeltes, neues Stück, ein Pasticcio mit Musik von Christoph Willibald Gluck (in Wagners Bearbeitung), Gioachino Rossini, Wolfgang Rihm und natürlich von Richard Wagner selbst.
Alfonso Ibáñez, geboren 1994 in Mexiko, ist ein interdisziplinärer Künstler, dessen Weg von Violine und Klavier zur Bildenden Kunst führte. Seine musikalische Ausbildung begann im Jugendorchester des Bundesstaates Veracruz und setzte sich am Richard Wagner Konservatorium in Wien fort. Dieses musikalische Wissen fließt unmittelbar in seine szenischen und visuellen Arbeiten ein. Nach langjähriger Erfahrung in Orchestern sowie als Korrepetitor vertiefte er im Studium der Bühnengestaltung an der Akademie der bildenden Künste Wien seine Leidenschaft für Oper und Musiktheater.
Sein Debüt als Bühnenbildner gab er im Rahmen von RIWA26 mit Haus Wahnsinn an der Hochschule für Musik Karlsruhe, für das er in der Saisonbilanz des Fachmagazins Die Deutsche Bühne in der Kritikerumfrage genannt wurde. Kurz darauf folgte die Ausstattung der freien Opernproduktion Bruchbild Anna am Musentempel Karlsruhe. Derzeit arbeitet er in Wien und im deutschsprachigen Raum als freier Bühnenbildner und Assistent.
Nominierung in "Die Deutsche Bühne" für Regisseurin Rebecca Gärtner
Rebecca Gärtner, die im Sommersemester ihr Studium der Musiktheater-Regie an der HfM Karlsruhe abgeschlossen hat, wurde in der Saisonbilanz des Theatermagazins für Schauspiel, Musiktheater und Tanz, "Die Deutsche Bühne", in der Sparte Musiktheater nominiert und zwar für ihre Regie bei einer Produktion des Jungen Kollektiv Musiktheater JKMT aus dem April 2026: ihrer eigenen Fassung von "L’occasione fa il ladro" von Gioachino Rossini mit dem Titel "Gelegenheit macht Liebe" mit dem Untertitel "Datingoper in einem Akt".
Rebecca Gärtner sammelte bereits als Schülerin ihre ersten Erfahrungen in der Statisterie der Staatsoper Hannover und spielte in mehreren Produktionen der jungen Oper und des jungen Schauspiels Hannover mit. Nach dem Abitur absolvierte sie in der Sparte Oper verschiedene Hospitanzen. Zudem spielt sie seit ihrem siebten Lebensjahr Harfe.
Nach einem Jahr des Studiums der Musikwissenschaft und Italianistik in Halle/Saale, arbeitete sie für drei Jahre als Regieassistentin am Schleswig-Holsteinischen Landestheater in Flensburg und begleitete dort Produktionen von Regisseuren wie Roland Hüve, Kornelia Repschläger, Peter Lund, Hendrik Müller und Matthias Remus. Dort realisierte sie auch ihre erste eigene Regiearbeit, die mobile Kinderoper Gold! von Leonard Evers.
Ab dem Wintersemester 2022 bis zum Sommersemester 2026 studierte Rebecca Gärtner Musiktheater-Regie an der Hochschule für Musik Karlsruhe. Bei der Produktion Fräulein Else im Frankfurt LAB kreierte sie das musikalische Konzept. Während des Studiums führte sie Regie bei Così fan tutte und Polnische Hochzeit (beim Jungen Kollektiv MusikTheater e.V.) sowie Co-Regie bei der Uraufführung von HOW TO DIE IN 29 MINUTES am Staatstheater Kassel.
Seit diesem Herbst ist Rebecca Gärtner als Regieassistenz an der Staatsoperette Dresden engagiert.