Am zweiten Abend des zehnten Hirschberger Liedfestes unter der Überschrift „Zwischen Nacht und Licht“ erklangen Lieder, die fast alle erst nach dem Zweiten Weltkrieg entstanden sind: von Aribert Reimann, Sofia Gubaidulina, Alfred Schnittke, Wolfgang Rihm und von Haosi Howard Chen, der bei Wolfgang Rihm und Markus Hechtle studiert hat. Den gut besuchten Abend gestalteten Studentinnen der Liedklasse von Alexander Fleischer, der zudem der Gründer und Intendant des Hirschberger Liedfestes ist.
Der Rezensent der Rhein-Neckar-Zeitung lobte die "Gewissenhaftigkeit", mit der sich die jungen Talente dieser Musik annahmen: „Sie realisierten dabei nicht nur die schwierig zu singenden, weil ungemein komplexen und alle stimmlichen Fähigkeiten fordernden Melodielinien souverän, sondern fanden auch durchweg zu atmosphärisch äußerst dichten Wiedergaben, was es für die Hörenden leicht machte, sich den Gefühlswelten dieser ungewohnten Klänge zu öffnen."