Cellist Jonas Streit wird Akademist bei der Staatsphilharmonie Nürnberg

28. September 2026
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Jonas Streit 2026
Jonas Streit © Kenichi Kawabata

Jonas Streit, Masterstudent in der Violoncello-Klasse von Prof. Tatjana Vassiljeva-Monnier, hat ab dem 1. Dezember 2026 bis November 2028 eine Akademiestelle bei der Staatsphilharmonie Nürnberg.

Jonas Streit studierte in Hannover, Feldkirch und Karlsruhe. Er ist Preisträger des Internationalen Spezzaferri Musikpreises und des Stella Kammermusikpreises. Als Aushilfe war er unter anderem beim Orchestre National de Lyon und dem Symphonieorchester Vorarlberg tätig. Außerdem ist er Stipendiat bei Live Music Now und wird ab Dezember Akademist bei der Staatsphilharmonie Nürnberg sein. 

Die Orchesterakademie richtet sich an junge Musiker*innen bis max. 26 Jahre und dient der Vorbereitung auf den Beruf des Orchestermusikers/der Orchestermusikerin. Die Gründung der Orchesterakademie der Staatsphilharmonie Nürnberg erfolgte 2012 auf Initiative des damaligen Generalmusikdirektors Marcus Bosch. Seitdem konnte die Akademie auf 13 Plätze in den Instrumentengruppen Violine, Viola, Violoncello, Kontrabass, Flöte, Oboe, Klarinette, Fagott, Horn, Trompete, Posaune und Schlagzeug ausgebaut werden.

Während der zweijährigen Akademiezeit erhalten die Studierenden die Möglichkeit, ihre Ausbildung an der Hochschule durch praktische Erfahrungen in der Staatsphilharmonie Nürnberg zu vervollständigen. Von der Oper bis zur Operette, von Kammermusik bis zu großen sinfonischen Konzerten, überall sind die Akademist*innen eingebunden und erarbeiten sich dadurch das vielfältige Repertoire eines Opern- und Konzertorchesters. Neben Unterricht bei den Musiker*innen der Staatsphilharmonie können die Akademist*innen auch Angebote wie Korrepetition und Probespieltraining wahrnehmen. Zudem werden die jungen Musiker*innen von den Orchesterkolleg*innen in Fragen des alltäglichen Orchesterdienstes unterstützt. 

Um in dem Hochleistungsberuf Orchestermusikerin erfolgreich sein können, brauchen die Akademist*innen jedoch mehr als nur die künstlerische Betreuung. Mentale Stärke und körperliche Ausgeglichenheit sind weitere wichtige Faktoren, um den Anforderungen des Berufs gerecht zu werden. Am besten können dies speziell ausgebildete Trainer*innen leisten, die die Akademistinnen in ergänzenden Seminaren vorbereiten.