über diese Veranstaltung
Wir alle wissen, wie musikalisch Tropfen sein können – denken wir nur an einen Wasserhahn, der in vielen Tonhöhen tropft. Wir würden diesen Tropfen gerne abstellen, einerseits, um die Verschwendung zu vermeiden, andererseits, um unsere Nerven zu beruhigen. Ganz anders verhält es sich mit dem perlenden „Regentropfen-Prélude” von Frédéric Chopin, das wir hingegen sehr genießen.
Die Effekte der Natur auf uns sind uns bekannt. Wir kennen sie von heißen Steinen, Vulkanen und Geysiren, aber auch von einem Saunabesuch. Wir alle nehmen wahr, dass Regen, der auf nackten Fels prasselt, anders klingt als Regen, der auf weichen Boden fällt. Dass Steine klingen können, hat uns beispielsweise Péter Eötvös mit Werken für Perkussion bewiesen. Dass ein Stein, dem Regen ausgesetzt, nicht nur anders klingt, sondern sich sogar auflöst und zu Boden wird – ein Prozess, der sehr lange dauert – muss uns aus naturwissenschaftlicher Sicht erklärt werden. Dazu wird Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg vom Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin von Studierenden des Instituts für Musikjournalismus der Hochschule für Musik Karlsruhe befragt.
Werke von
Frédéric Chopin, Claude Debussy, John Cage, Carlos Salzedo, Luna Donath, Burt Bacharach u.a.
Mitwirkende
Studierende der HfM Karlsruhe
Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg, Freie Universität Berlin
Idee & Konzept Prof. Maria Stange
Am Schloss Gottesaue 7 · 76131 Karlsruhe
TICKETS
Eintritt frei.