Der musikalische Tropfen auf den heißen Stein

Musik und Wissenschaft - Fortsetzung des Musikalischen Klimaratgebers
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Tropfen trifft auf einen Stein
© Heiner Igel

über diese Veranstaltung

Wir alle wissen, wie musikalisch Tropfen sein können – denken wir nur an einen Wasserhahn, der in vielen Tonhöhen tropft. Wir würden diesen Tropfen gerne abstellen, einerseits, um die Verschwendung zu vermeiden, andererseits, um unsere Nerven zu beruhigen. Ganz anders verhält es sich mit dem perlenden „Regentropfen-Prélude” von Frédéric Chopin, das wir hingegen sehr genießen.

Die Effekte der Natur auf uns sind uns bekannt. Wir kennen sie von heißen Steinen, Vulkanen und Geysiren, aber auch von einem Saunabesuch. Wir alle nehmen wahr, dass Regen, der auf nackten Fels prasselt, anders klingt als Regen, der auf weichen Boden fällt. Dass Steine klingen können, hat uns beispielsweise Péter Eötvös mit Werken für Perkussion bewiesen. Dass ein Stein, dem Regen ausgesetzt, nicht nur anders klingt, sondern sich sogar auflöst und zu Boden wird – ein Prozess, der sehr lange dauert – muss uns aus naturwissenschaftlicher Sicht erklärt werden. Dazu wird Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg vom Fachbereich Geowissenschaften der Freien Universität Berlin von Studierenden des Instituts für Musikjournalismus der Hochschule für Musik Karlsruhe befragt.

Werke von

Frédéric Chopin, Claude Debussy, John Cage, Carlos Salzedo, Luna Donath, Burt Bacharach u.a. 
 

Mitwirkende

Studierende der HfM Karlsruhe
Prof. Dr. Friedhelm von Blanckenburg, Freie Universität Berlin

Idee & Konzept Prof. Maria Stange

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IMJ Institut für Musikjournalismus
Veranstaltungsart: Solo- und Kammermusik · Solo and Chamber Music
Di, 19. Mai · 19:30
CampusOne - Schloss Gottesaue · Velte-Saal

Am Schloss Gottesaue 7 · 76131 Karlsruhe

 

TICKETS

Eintritt frei.