Paz Montero

Lehrbeauftragte*r
Tanz
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Paz Montero

Paz Montero wurde in Santiago de Chile geboren. Ihre Ballettausbildung erhielt sie am Conservatorio  Nacional de Musica an der Universidad de Chile in Santiago, ergänzt durch Meisterklassen in Rio de Janeiro bei Prof. Eugenia Feodorova. Nach beendeter Ausbildung erhielt sie zunächst ein Engagement als Bühnentänzerin mit Soloverpflichtung an der Deutschen Oper am Rhein Düsseldorf, wo sie solistische Rollen u. a. in „Schwanensee“, „Dornröschen“, „Les Sylphides“ und „Romeo und Julia“  tanzte. Ihr nächstes Engagement brachte sie nach Braunschweig. An dem dortigen Staatstheater verkörperte sie Rollen in „La fille mal gardée“, „El amor brujo“, „Der Nußcknacker“ sowie  „Die vier Jahreszeiten“. Am Badischen Staatstheater Karlsruhe setzte sie ihre Karrière fort, und übernahm Rollen in u. a.  „Die drei Musketiere“, „Dance me a song“, „La Gioconda“: „Tanz der Stunden“, „Pas de quatre“ und „Le Cid“.

Eine Kompetenz im pädagogischen Bereich  erhielt sie durch das Diplompädagogikstudium für klassischen Tanz an der Staatlichen Ballettakademie in Köln. Die Mitbegründung der  Ballettschule „Corpus“ in Karlsruhe folgte dem Studium (1992 – 2017). Seit 1997 ist sie Lehrbeauftragte für das Unterrichtsfach Tanz am IMT, Hochschule für Musik Karlsruhe.  Die Lehrverpflichtung umfasst auch Aufgaben im Bereich Choreographie, so erschuf sie die Choreographien für zahlreiche IMT-Produktionen; Mozarts „Le nozze di Figaro“, Kurt Weills „Street Scene“, Leoncavallos „I Pagliacci“,  Monteverdis „L`incoronazione di Poppea“, Reutters “Die Brücke von San Luis Rey”, Strauss' „Die  Fledermaus”, Brittens „The turn of the screw“, und Marc David Ferrums GLASHAUS, um einige zu nennen. Einen wesentlichen choreographischen Beitrag liefert sie bei den im IMT jährlich stattfindenden Kids@Oper, seit 2004 hat sie in den Musiktheatervorstellungen für Kinder zahlreiche Aufgaben  übernommen, beispielsweise in „Figaros verrückter Tag“, „Skandal in der Markthalle“, „Der Sängerkrieg der Heidehasen“, „Alcinas Zauberinsel“ und „Der gestiefelte Kater“.